Wirtschaft: Erste Woche im Besitz von Elon Musk erschüttert Twitter

Während Twitter-Nutzer um ihre Jobs bangen, ist Elon Musk optimistisch. „Ich denke, es könnte eines der profitabelsten Unternehmen der Welt werden“, sagte der Technologieexperte am Freitag auf einer Investmentkonferenz in New York überrascht. In der Zwischenzeit erhalten Benutzer E-Mails, in denen ihnen mitgeteilt wird, ob sie noch auf Twitter aktiv sind. Medienberichte, dass etwa jeder zweite Arbeitsplatz wegfallen wird, scheinen sich zu bestätigen.

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Die ersten Zwischennachrichten kommen eine Woche nach Musks geplantem Kauf von Twitter im Wert von 44 Milliarden US-Dollar. Die Verkäufe gingen zurück, weil Werbetreibende wie Volkswagen und Pfizer ihre Anzeigen stoppen oder hinzufügen wollten. Laut Musk verlor das Unternehmen täglich mehr als vier Millionen Dollar – was die Reduzierung der Arbeit unumgänglich machte.

Musk droht Medien mit „dem nuklearen Namen und Schande“

Derzeit ist Twitter einer der lautstärksten, beliebtesten und umstrittensten Nutzer. Der Twitter-Account von Musk ist die Quelle für offizielle Informationen darüber, wie dies vor sich geht. Er selbst antwortet nach wie vor am liebsten auf Tweets gleichgesinnter Nutzer auf der Plattform. Sie haben immer die richtige Idee.

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Medien wie VW halten sich fern, weil sie befürchten, dass Musks Online-Netzwerk zu einer noch größeren Spielwiese für Hassreden, Hassreden und Unsinn werden könnte. Musk selbst beklagte am Freitag den “deutlichen Umsatzrückgang” und warf “aggressiven Gruppen” vor, Medienpartner zu zwingen. Werbung ist die wichtigste Einnahmequelle von Twitter und macht mehr als 90 Prozent des Konzernumsatzes aus.

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Musks Lösung: Er droht den Medien mit dem Einfrieren ihres Werbebudgets, indem er „themonuclear nennt und anprangert“. Der Tweet folgt dem Vorschlag eines rechten Aktivisten, die Namen zu nennen, um dem „Gegenboykott“ zu dienen. Zu Musks Aktivitäten auf Twitter gehört eine Kakophonie loyaler Unterstützer, die fast jeden angreifen, der ihn kritisiert oder anzweifelt.

Eine solche Drohung sollte eher bei diesen Fans als bei den Medien ankommen. Wie die Tatsache, dass der neue Besitzer von Twitter, das mehr als 110 Millionen Follower hat, eine sehr schlechte Idee teilt.

Stellenabbau sorgt für Verunsicherung in der Branche

Derweil sorgt der Stellenabbau für tiefes Misstrauen in der Branche selbst. Die Mitarbeiter wurden am Freitag per E-Mail entlassen, aber es gab kein offizielles Wort über die Zahl. Laut Medienberichten will Musk die Mitarbeiterzahl von rund 7.500 um etwa die Hälfte kürzen. Manager Yoel Roth, der unter anderem für die Beseitigung von Hassreden zuständig ist, scheint Größe zu bevorzugen. Nur 15 Prozent der Stellen seien in seiner Region abgebaut worden, aber etwa 50 Prozent in der Branche, schrieb er am Samstagabend auf Twitter.

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Fest steht, dass das Blutvergießen das Unternehmen erschüttert hat. Auch wegen der Entlassung herrscht Anonymität und Chaos. „Sieht so aus, als hätte ich keinen Job mehr. Ich bin für immer von meinem Arbeitslaptop weg“, twitterte ein Mitarbeiter am Donnerstag. “Es ist sehr traurig, dass es so endete.”

Die Umstrukturierung des Konzerns gestaltet sich schwierig

Seit Musk am Freitag vor einer Woche abhob und Twitter privatisierte, scheint es nicht, dass er den Führungsstil eines großen Unternehmens hat. Kaum hatte er den Job übernommen, entließ er die Geschäftsleitung, löste den Vorstand auf und ernannte sich selbst zum „Sole Director“. Die gesamte Macht bei Twitter liegt jetzt bei Musk. Und er will die Kosten deutlich senken – wegen der roten Zahlen und der hohen Schulden, die das Unternehmen bei der Übernahme hatte, ist der Druck groß.

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Unterdessen sieht es so aus, als ob Musk versucht, Twitter von Twitter abzuhängen. Medienberichten zufolge, wo Menschen seines Vertrauens wie der Technologie-Unternehmer Jason Calacanis an der Maschine des Unternehmens beteiligt sind, warf er Ideen auf Twitter, so dass Mitarbeiter “je nach Alter und Kino” unterschiedliche Arten von Arbeit bekommen können.

Schwierig gestaltete sich am Ende die Idee, einen kostenlosen Verifizierungscode zunächst nur für Kunden eines kostenpflichtigen Abonnements von Twitter Blue bereitzustellen. Für acht statt fünf Dollar im Monat. Die Spannung zwischen den Mitarbeitern ist sehr hoch – allein das Gehalt wird für eine große Zeitung mit Hunderten von Journalisten hoch sein. Und dann berichtete auch die New York Times, dass es laut dem darin enthaltenen Dokument nicht so sei, als würde man sich dafür finden. Heute können Sie sicher sein, dass sich jemand hinter einem gesicherten Konto verbirgt. Ob dies später noch der Fall sein wird, ist noch nicht bekannt.

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