Wie eine Schneidermeisterin in Zossen gegen Energie-, Konsum- und Klima-Krise kämpft

Zossen. „Als wäre es eine Verstärkung – nachdem wir das Ku’damm-Karree verlassen haben, kam Corona.“ Die Schneiderin Martina Krak betreibt heute ihr gleichnamiges Geschäft in der ehemaligen Zossener Innenstadt, direkt an der B 96. In der Innenstadt. ab 1910 wurde über der linken Tür das Wort “Principessa” angebracht. Dahinter steckt nicht nur eine große Auswahl an Kunsthandwerk, Kunst und Kinderkleidung aus Bio-Baumwolle in allen Größen, sondern auch das verrückte Berufsleben eines 66-Jährigen. Aber es ist selten seltener für eine kreative Frau wie jetzt, wenn selbst Deutschlands letztes großes Warenhaus, Galeria Kaufhof, wegen Energieproblemen, Kunden und des Wetters wieder Probleme hat. „Jeder kann sich vorstellen, wie es den Verkäufern geht, besonders denen, die Kunst und Handarbeit anbieten“, sagt er. Ohne Wut, aber in dieser Zeit geht es nicht anders als früher: immer auf der Suche nach etwas Neuem.

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Krak gründete den Modeclub und das exklusive Bekleidungsunternehmen Zossen

Und die Frau Zossen schuf, da sie Arbeitskleidung und Uniformen für den Fahrerwagen- oder Interflugdienst in der Zossen-Niederlassung VEB Spezialbekleidung Leipzig, für Frauen beim Gericht oder Männer in der NVA-Volksarmee näht. Er ist sogenannter Teamleiter, ausgebildeter Lehrer und hat betriebswirtschaftliches Verständnis. Er gründete einen Modeclub. Damals schrieb er über MAZ, den Vorgänger der Märkischen Volksstimme: „Ausgezeichnet“ und „ausgezeichnet“ wurde das junge Unternehmen von der Jury beim Bildungswettbewerb in Ludwigsfelde für 50 individuelle und maßgefertigte Modelle.

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Auch zu DDR-Zeiten war dem Schneider nicht alles genug, er gründete ein eigenes Geschäft – jetzt schon im Haus – sowie eine Schneiderei und Wechselstube. Die Mauer fiel und ihr zukünftiger Ehemann kam aus Hamburg – Jörg Saupe. Sie sanieren alte Sozialbauten. Und auch Martina Krak hat alle Hände voll zu tun mit Nadel, Faden und Nähmaschine: Sie näht Brautkleider und Gardinen für das neue Hotel Reuner gegenüber sowie Kleider und kreiert auch eigene Kleider. Hinzu kommen Göbel-Produkte oder Reutter-Porzellan. Und Kunstpuppen. Das wurde von der Fabrik gemacht. Er ist Inhaber einer Galerie für Porzellanpuppen und manchmal bekannt durch das Ehepaar Krak/Saupe: Ihr Geschäft ist in Berlin.

Krak: Bio-Baumwolle ist knitterarm, dehnungsbeständig

1994 zogen sie als “Principessa” nach Steglitz, in die Fasanenstraße und 1995 ins Ku’damm-Karree. Martina Krak kauft bei den Großen der Branche ein: Anette Himstedt, Ruth Treffeisen, Hildegard Günzel. Mehr als zwanzig Jahre. 2018 wurde das Ku’damm-Karree verkauft und Martina Krak kehrte nach Zossen zurück. Neben ihrem Handwerk und Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge gibt es Kinderkleidung, „alle Größen und alle Teile aus der Manufaktur“, sagt sie. Erläuterung zum Material: „Wir verwenden Bio-Baumwollbehandlung, wie Experten sagen. Sie ist abriebfest, farbecht, weich auf der Haut und hat eine gute Abriebfestigkeit.“ Außerdem sei diese Qualität teuer, sagt er.

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1994 zogen sie als “Principessa” nach Steglitz, in die Fasanenstraße und 1995 ins Ku’damm-Karree. Martina Krak kauft bei den Großen der Branche ein: Anette Himstedt, Ruth Treffeisen, Hildegard Günzel. Mehr als zwanzig Jahre. 2018 wurde das Ku’damm-Karree verkauft und Martina Krak kehrte nach Zossen zurück. Neben ihrem Handwerk und Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge gibt es Kinderkleidung, „alle Größen und alle Teile aus der Manufaktur“, sagt sie. Erläuterung zum Material: „Wir verwenden Bio-Baumwollbehandlung, wie Experten sagen. Sie ist abriebfest, farbecht, weich auf der Haut und hat eine gute Abriebfestigkeit.“ Außerdem sei diese Qualität teuer, sagt er.

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Jürgen Stichs MAZ-Story aus den 1990er Jahren über die Galeristin Martina Krak – eine der Erinnerungen aus seinem Berufsleben.  Heute führt Martina Krak im ersten Wirtshaus von Zossen ihr Geschäft für Kunsthandwerk und Kunst

Jürgen Stichs MAZ-Story aus den 1990er Jahren über die Galeristin Martina Krak – eine der Erinnerungen aus seinem Berufsleben. Heute führt Martina Krak im ersten Wirtshaus von Zossen „Prinicipessa“ ihr Geschäft für Kunsthandwerk und Kunst.

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Das alles sieht natürlich kaum jemand, der an dem Jugendstil-Hochhaus zwischen Kaufland und Bahnhof vorbeifährt. Dennoch will Martina Krak an ihren Qualitätsgrundsätzen festhalten, auch wenn es täglich schwieriger wird, gegen Online-Händler und steigende Preise für alles anzutreten. Es kommen immer noch Kunden, die sie für Hochzeiten oder Einschulungen, Konfirmationen oder Jugendeinweihungen beraten oder einkleiden möchten. Als hätte ihm jemand eine Frage gestellt, erklärt er MAZ in diesem Interview vor den Augen seines Mannes: „Wir können arbeiten.“ Er möchte Kunden davon überzeugen, dass hochwertige und langlebige Kinderkleidung dabei hilft, Ressourcen und ihr persönliches Budget zu schonen: „Diese Kleidung kann viele Male getragen werden, wenn Ihr Kind groß ist.“

Peschke: Hilfsmittel wie der Galeria-Kaufhof sind auch etwas für Künstler

Jörg Peschke, ein Künstler aus der Region Teltow-Fläming, hat seine eigene Meinung zum aktuellen Stand von Kunst und Wirtschaft: „Es macht mich traurig, wenn man sich den Galeria-Kaufhof ansieht – man sieht, was mit den Staatsfinanzen passiert. Es wäre gut, wenn auch Handwerker auf diese Weise unterstützt würden. Denn Bäcker und Schmiede haben es heutzutage schwer. Aber natürlich hat ein Künstler etwas zu tun.“

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