Verkehr – Kiel – Behnk koordiniert Hinterlandanbindung des Ostseetunnels – Wirtschaft

Kiel (dpa/lno) – Jetzt gibt es einen zentralen Ansprechpartner für die Arbeiten im Fehmarnsund und die Baustelle zur Anbindung des Fehmarnbelttunnels. Diese Aufgabe übernimmt der Industrielle und Stadtrat Carsten Behnk (55), der sich als ehemaliger Bürgermeister des ostholsteinischen Kreises Eutin bestens auskennt. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (parteilos) nannte Behnk in seinem Vortrag am Donnerstag einen guten Vermittler für die Baustelle. Damit wird die Nachfrage aus der Region gedeckt.

„Carsten Behnk wird den Ostholsteinerinnen und Ostholsteinern vor allem für ihre Anliegen und Fragen rund um den Ausbau der Bahnverbindung zwischen Lübeck und Puttgarden, den Ausbau der vier Fahrstreifen der B207 und die anstehende neue 380-Kilovolt-Stromleitung zur Verfügung stehen Netzbetreiber Tennet Power.” , erklärte Madsen.

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Aufgrund der vielen Baustellen – Straßen, Schienen, Stromleitungen – wird sich Behnk um viele Probleme kümmern: Firmen bangen um die bestellten Sachen und Bürger wegen Staus, denn sowohl Feuerwehrleute als auch Notärzte werden rechtzeitig kommen. „Das wird eine große Herausforderung“, sagte Behnk. Es geht um eine Menge toller Arbeit an den Grenzen der Stadt Lübeck.

Madsen war es wichtig, alle Schlüsselspieler an Bord zu haben. Der Staat trägt jährlich 30.000 Euro zum Zentrum bei und stellt Software zur Verfügung. Auch die Deutsche Bahn, Tennet und die Planungsgesellschaft Deges sind mit jeweils 30.000 Euro beteiligt, das Dialogforum Fehrmarnbelt mit 5.000 Euro. Die Region stellt das Unternehmen.

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Neben der laufenden Sanierung der Fehmarnsundbrücke beginnt 2023 der vierspurige Ausbau der B207 am Kreuz Puttgarden. Die 18 Kilometer lange Straße und der Eisenbahntunnel unter dem Fehmarnbelt sollen 2029 fertiggestellt werden. -Umweltschützer kritisieren das Projekt wegen der hohen Kosten und der Angst vor Umweltschäden. Der Tunnel wurde von Dänemark gebaut. Deutschland ist für seine internen und regionalen Verbindungen verantwortlich.

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Aus Sicht der SPD-Opposition macht die grüne Regierung das Scheitern ihrer Vorgängerin in Jamaika endgültig rückgängig. Landtagsabgeordneter Niclas Dürbrook: „Es war schon immer klar, dass sich das Land in Ostholstein allein mit der Planung großer Verkehrsprojekte füllen wird.“ “Unverständlich ist die anhaltende Weigerung der Kieler Landesregierung, dies durch institutionelle Arrangements zu unterstützen.” Es ist zu hoffen, dass bis zum Abschluss dieses großen Verkehrsprojekts nicht alle Bedürfnisse des Gebiets auf diese Weise vernachlässigt werden.

© dpa-infocom, dpa:221201-99-738188/3

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