RTL/ntv-Trendbarometer: Grüne legen zu, SPD auf Platz drei

RTL/ntv-Trendbarometer
Grüne steigen auf, SPD auf Platz drei

Die Sozialdemokraten verlieren einen Punkt und rücken auf den dritten Platz vor. Gäbe es jetzt eine Bundestagswahl, hätten die Schwarzgrünen zusammen mehr Macht als die drei Ampelparteien, die zusammen gerade einmal 45 Prozent erreichen.

Die politische Lage in Deutschland ist ruhig. Allerdings fiel die SPD im RTL- und ntv-Trendbarometer auf Platz drei zurück, da die Grünen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zulegen konnten. Die linke Seite hinterlässt einen Punkt. Die Werte für alle anderen Parteien bleiben unverändert.

Wird jetzt der Bundestag gewählt, können die Parteien mit folgenden Ergebnissen rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (Bundestagswahl September 2021: 24,1 Prozent), Grüne 20 Prozent (14,8 Prozent), SPD 19 Prozent (25,7 Prozent), AfD 14 Prozent (10,3 Prozent), FDP 6 Prozent (11,5 Prozent), Linke 4 Prozent (4,9 Prozent). 9 Prozent der Wähler (8,7 Prozent) würden andere Parteien wählen.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen ist mit 25 Prozent etwas höher als bei der letzten Bundestagswahl (23,4 Prozent).

Schulz verlor einen Punkt

Könnten die Wahlberechtigten den Bundeskanzler direkt wählen und hätten sie die Wahl zwischen Amtsinhaber Olaf Schulz, grünem Wirtschaftsminister Robert Habeck und CDU-Chef Friedrich Mears, würden sich derzeit 21 Prozent für Schulz entscheiden. Das ist ein Prozent weniger als letzte Woche. Auf Mears und Habeck entfielen jeweils 20 Prozent – ​​das ist ein Prozent mehr als in der Vorwoche.

Hätten die Wahlberechtigten die Wahl zwischen Schulz, Mears und der grünen Außenministerin Annalina Birbach, würden sich immer noch 24 Prozent für Schulz und jeweils 22 Prozent für Mears und Birbach entscheiden. In diesem Turm holt auch Merz einen Punkt, für Birbach sind es zwei Punkte mehr als in der vergangenen Woche.

Auf die Frage, welche Partei die Probleme Deutschlands am besten anpacke, nannten 14 Prozent die Grünen. 11 Prozent aller Wahlberechtigten trauen Union und SPD aktuell eher politische Kompetenz zu. Die FDP macht 3 Prozent aus, alle anderen Parteien 7 Prozent. 54 Prozent der Wahlberechtigten trauen derzeit keiner Partei zu, die Probleme in Deutschland zu lösen.

Nur ein Drittel ist mit der Arbeit von Schulz zufrieden

Forsa fragte auch, wie zufrieden die Deutschen mit der Arbeit von Schulz, Birbach, Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lander seien.

  • mit Arbeit Bundeskanzler Scholz Nur ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) ist noch zufrieden. 62 Prozent sind weniger oder unzufrieden mit ihrer Arbeit. Am zufriedensten mit Schulz’ Job sind nur die SPD-Anhänger (76 Prozent) und – in geringerem Maße – die Grünen-Anhänger (56 Prozent).
  • mit Arbeit Staatssekretär Birbak Inzwischen sind etwas mehr Deutsche zufrieden (50 Prozent) als unzufrieden (46 Prozent). Die Mehrheit der Ostdeutschen und vor allem der AfD-Anhänger ist mit Barbachs Arbeit mehr oder weniger zufrieden.
  • mit Arbeit Habik, Wirtschaftsminister Stand September sind 40 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. 53 % der Deutschen sind mit ihrer Arbeit wenig oder gar nicht zufrieden. Nur die Grünen (82 Prozent) und die SPD (64 Prozent) sind mit Habiks Arbeit überwiegend zufrieden.
  • mit Arbeit Finanzminister Lindner Fast ein Drittel der Deutschen ist derzeit zufrieden oder sehr zufrieden. 62 Prozent sind weniger oder unzufrieden mit ihrer Arbeit. Am zufriedensten mit Lindners Job sind nur die FDP-Anhänger (67 Prozent).

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 8. bis 14. November 2022 erhoben. Datenbank: 2503 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Arbeitszufriedenheitsdaten von Scholz, Baerbock, Habeck und Lindner wurden am 11. und 14. November erhoben. Datenbank: 1001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa finden Sie hier.
Die Forsa-Umfrage wurde von RTL Deutschland durchgeführt.

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