Pop-Up-Store in Mittweida: Bäckerei wird zum Buchladen | Freie Presse

Aus ihrer Sicht treibt Wettbewerb das Geschäft an. „Die Erfahrung zeigt: Je mehr Buchhandlungen es gibt, desto mehr Verkäufe gibt es“, sagt Katja Lücke.

Anfang des Jahres hat die „Welt der Bücher“ in der Rochlitzer Straße in Mittweida ihren Betrieb eingestellt. Dierbooks am Markt ist der letzte verbliebene Buchhändler. „Darüber machen wir uns keine Gedanken“, sagt Inhaberin Katja Dierbeck mit Blick auf einen anderen Laden in Mittweida. “Wir haben das all die Jahre überlebt.”

Laut Katja Lücke sind November und Dezember die umsatzstärksten Monate im Buchmarkt. In diesem Jahr nutzen sie den ersten Möbiusplatz für ihr temporäres Geschäft. Dort wurde der Brotverkauf im Dezember 2020 eingestellt. Die Regale und Tische des Brotladens werden zu einer Ausstellungsfläche umgebaut. Katja Lücke sagt: „Überall liegt noch Schutt und Staub, da müssen wir erstmal aufräumen.“ Nach drei Tagen war der Auftrag vergeben. Der Prozess umfasste Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher. Kinderbücher und Kinderbücher sind größtenteils verkauft in Mittweida.

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Auch eine Frau aus Seifersbach hielt am Mittwochmorgen ein Exemplar des Kinderbuchs „Der Maulwurf und die Fische“ in der Hand. Der 57-Jährige besuchte einen Bekannten in Mittweida, der ihm von dem Geschäft erzählte. Es kam sofort. Auch Birgit Jahn aus Erlau sucht Geschenke für ihre Enkelkinder. Da es dort keine Buchhandlungen gab, hielt er bei einem Geschäft in Mittweida an. Die niedrigen Kosten machen es möglich, Ihre Ergänzung zu nehmen.

Wenn sie ein bestimmtes Buch nicht hat, schickt sie Kunden in die nächste Buchhandlung, sagt Katja Lücke. Das hilft auch den lokalen Einzelhändlern.

Erklärung: Im Ofen sind natürlich keine Papiere, die Papiere liegen auf einem Backblech daneben.

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Einkaufsmöglichkeiten in Mittweida, Chemnitz und Freiberg

Der 54-Jährige ließ sich von Buchhändlern aus den alten Bundesländern inspirieren. Katja Lücke berichtet: „Dort wird die geschlossene Eisdiele im Winter oft als Einkaufszentrum genutzt.“ Er selbst hat in der DDR Buchhändler gelernt. Nach 20 Jahren in einer Buchhandlung am Bahnhof Chemnitz machte er sich selbstständig. Für den Höckendorfer ist Mittweida eine weitere Großstadt. Sein erstes Geschäft war im Winter 2009 ein temporärer Buchladen in einer alten Zoohandlung. „Seitdem suchen wir für November und Dezember einen freien Laden in Mittweida.“ Das Geschäft befand sich bereits in der Weberstraße, wo sich heute das asiatische Restaurant befindet, oder in der Rochlitzer Straße an der Kreuzung mit dem Kino. In diesem Jahr wird erstmals der Raum der Bäckerei Möbius genutzt.

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Neben dem Pop-up-Buchladen in Mittweida betreibt Katja Lücke seit 2010 die Schule in Chemnitz am ZOB, die auch kostenpflichtiges Drucken anbietet. Erstmals wird es in diesem Winter auch eine temporäre Buchhandlung in Freiberg in der Burgstraße 22 geben. Katja Lücke hat derzeit sechs Mitarbeiter.

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Kernthema: Buchpreisbindung in Deutschland

Buchpreise sind in Deutschland festgeschrieben. Verlage sind verpflichtet, für Neuauflagen einen verbindlichen Preis festzulegen. Nach Ablauf von 18 Monaten nach der Erstveröffentlichung können Verlage den Buchpreis mindern. Diese werden als “Empfohlene Handelspreise” in der Liste der verfügbaren Bücher angezeigt. Der Produkttauschlink des Deutschen Buchmarktes gibt darüber Aufschluss.

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