Peking: Sind Entwicklungsland: China will nicht für Klimaschäden zahlen

Peking ist ein Entwicklungsland
China will nicht für Klimaschäden zahlen

Mit einer lächerlichen Selbsteinschätzung versucht China Zahlungsverpflichtungen bei der Klimakonferenz in Ägypten zu umgehen. Nach Angaben des Verhandlungsführers bleibt das Land ein Entwicklungsland. Daher zahlt es nicht für Klimaschäden in armen Ländern. Stattdessen will Peking bar bezahlen.

Laut seinem Klimaunterhändler Xi Jinping fühlt sich China nicht dafür verantwortlich, für Klimaschäden in armen Ländern aufzukommen. Xi Jinping sagte Reportern am Rande der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Sharm el-Sheikh, dass diese Verantwortung bei den Industrieländern liege. Xi sagte, Entwicklungsländer könnten auf „freiwilliger Basis“ helfen. Sein Land legte wie die Vereinigten Staaten “großes Gewicht” auf die Schäden und Opfer.

Entschädigungszahlungen für Klimaschäden, insbesondere in gefährdeten Ländern, sind einer der größten Diskussionspunkte auf der Klimakonferenz in Ägypten. Laut EU-Kreisen wurde es am Abend geräumt. Eine Einigung auf ein diesbezügliches Finanzpaket scheint möglich. China will sich im internationalen Klimaschutz weiterhin wie ein Entwicklungsland verhalten, wie es das Kyoto-Protokoll vor 30 Jahren festgeschrieben hat. Aufgrund seiner Wirtschaftskraft und seiner Rolle als größter Emittent von Treibhausgasen sind westliche Länder jedoch nicht mehr bereit, das Land als Empfänger von Geldern einzustufen.

Auf die Frage, wer Geld aus dem Paket erhalten solle, nannte Xi auch Entwicklungsländer, schränkte aber ein: „Ich hoffe, es wird zuerst gefährdeten Ländern zur Verfügung gestellt.“

China und die USA sprechen wieder über das Klima

Zum wieder aufgenommenen Klimadialog mit den USA und ihrem Klimakommissar John Kerry sagte Xi: „Wir hatten einen offenen, freundlichen, positiven und aktiven Dialog“, der „insgesamt sehr konstruktiv“ sei. „Heute haben wir vereinbart, dass wir unsere offiziellen Gespräche nach dieser COP fortsetzen werden, auch persönlich“, sagte Xi.

China hat die Klimagespräche mit den Vereinigten Staaten im August wegen der Pattsituation um Taiwan ausgesetzt. Die Gespräche wurden am Montag in Bali nach dem Treffen zwischen dem chinesischen Regierungs- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden wieder aufgenommen. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen wurde nicht öffentlich angekündigt. Nach Angaben der US-Regierung war jedoch die Rede davon, dass die beiden Länder bei wichtigen Themen wie dem Klimawandel zusammenarbeiten und “die Bemühungen um diese und andere Themen” vertiefen sollten.

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