Kostbare Rarität verblüfft alle “Bares für Rares”-Händler

Ein erstklassiges Schmuckstück wird in der Weihnachtsausgabe von „Bares for Rares“ hoch geschätzt – und ermöglicht es den Händlern, Höchstbeträge anzubieten.

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter begrüßt die Geschäftsfrau Uschi Schatz-Meyer aus dem bayerischen Kaufering auf Schloss Ehreshoven bei Engelskirchen. Sie brachte eine funkelnde Brosche mit, um sie auf der Weihnachts-Trödel-Show zu verkaufen.

„Ich habe es damals von meiner Mutter bekommen, sie hat es auch von ihrer Mutter bekommen und ich trage es nicht nur“, fasst sie die Geschichte des Schmuckstücks zusammen. „Es sieht auch richtig exorbitant aus. Vor allem hat es eine riesige Größe“, stimmt Lichter zu.

Ein außergewöhnliches Schmuckstück wird von Kennern hoch geschätzt

“Nun, dieses Stück ist ein sehr wichtiges Juwel”, warf auch Diamond Graduate Wendela Horz ein. Sie stellt fest, dass die Brosche aus Platin besteht und etwa zwölf Karat Diamanten enthält. „Außerdem befindet sich in der Mitte ein Saphir, ein ganz besonderer Stein“, sagt der Experte.

Auch Lesen :  Herrnhuter Stern: Der berühmte Weihnachtsschmuck aus Sachsen

„Er wiegt mindestens sechs Karat und hat eine ungewöhnlich schöne Farbe. Reines Blau ohne sichtbare Einschlüsse“, verkündete sie. Der Saphir ist von ausgezeichneter Qualität und nicht wärmebehandelt. „Das ist ungewöhnlich. 80 Prozent aller Steine ​​werden zur Farbintensivierung wärmebehandelt. Saphire ohne Wärmebehandlung sind selten, begehrt und wertvoll“, sagt Horz.

„Die Handwerkskunst ist meisterhaft. Es war wirklich ein Meisterwerk, und es war um 1900“, schwärmt der Experte, der sich sicher ist, dass es sich um die Darstellung einer blauen Distel handelt. “Ich gehe davon aus, dass es sich um ein deutsches Werk handelt. Der Zustand ist für das Alter extrem gut. Die Anstecknadel ist sensationell!”, schließt sie begeistert ihr Gutachten ab.

Die Expertise übertrifft alle Erwartungen

„Jetzt bin ich sehr gespannt auf die Preisanfrage“, sagt Lichter. Schatz-Meyer will 10.000 Euro für die Brosche. Der Experte widerspricht. „Dieser Saphir ist ein sehr außergewöhnlicher Stein und das ist wertbestimmend, weil er nicht behandelt wird. Der Marktwert einer Brosche liegt bei etwa 15.000 bis 17.000 Euro“, gibt sie bekannt.

Auch Lesen :  Verena Kerth mit knallhartem Verbot von Marc Terenzi

„Wow, da kann ich nur sagen: ‚Viel Glück bei der Verhandlung!‘“ Jubel leuchtet auf und überreicht der strahlenden Verkäuferin die Händlerkarte. „Du machst die Leute so schnell glücklich“, freut sich Lichter.

Applaus im Händlerraum

Auch die Händler sind sehr zufrieden. “Wahnsinn!” sagt Auktionator Wolfgang Pauritsch, als er den Dorn sieht. Und mit den Worten: „Ja, ist schon Weihnachten? Sie haben ein wunderschönes Schmuckstück mitgebracht“, begrüßt Schmuckhändlerin Susanne Steiger die Verkäuferin im Händlerraum.

Das erste Gebot kommt von Althändler Walter „Waldi“ Lehnertz für 3.080 Euro. Der Kunsthändler Daniel Meyer stockte ihn gleich auf 5.000 Euro auf. Doch Lehnertz beginnt nachzudenken. „Aber wenn der Saphir echt ist, dann ist er schon 8.000 Euro wert“, betont er. „Wenn du das sagst, Walter“, sagt Pauritsch und Steiger stimmt schmunzelnd zu: „Dann können wir dir vertrauen.“

Doch Lehnertz lässt sich davon nicht irritieren. „Dann mache ich 8.000 Euro, dann ist wenigstens der blaue Stein weg“, sagt er. „Ich mache mit 10.000 Euro weiter“, sagte Steiger. Schmuckhändlerin Elke Velten erhöhte es schließlich auf 15.000 Euro.

Auch Lesen :  Weihnachten: Klassiker, Shows, Sketche – das kommt im TV

Aber auch der Antiquitätenhändler Fabian Kahl interessiert sich für die Brosche und bietet sie für 16.500 Euro an. „Er ist stark. Ich werde nicht mehr gehen als er. Ich werde ihn gehen lassen, so schwer es auch für mich ist“, gibt Pauritsch zu. Den Zuschlag erhielt jedoch Velten, der schließlich 17.000 Euro bot. „Ich zahle 7.000 Euro an und überweise den Rest an Sie. Frohe Weihnachten und vielen Dank!“, freut sie sich an Schatz-Meyer.

Sie kann ihr Glück kaum fassen. „Es ist großartig, ich habe es geschafft! Ich bin glücklich!“ Sie jubelt. Im Händlerraum empfehlen die anderen Händler ihren Kollegen. „Bravo, Elke! Puh, das raubt einem den Atem“, sagte Pauritsch beeindruckt.



Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button