Kino: Wie Emilia Maier in Deutschland zum Filmstar wurde

Auf der Leinwand heißt sie Ida, sie ist mit einem sprechenden Fuchs befreundet und hat ein Talent für Komposition. Im wahren Leben heißt sie Emilia Maier – aber wie ihre Figur im Film hat sie knallrote Haare und ein strahlendes Lächeln im Gesicht.

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Der zweite Teil der Verfilmung der beliebten Kinderbuchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ wurde kürzlich erneut im Kino Cinestar in Konstanz in Kooperation mit dem Kinderkulturzentrum der Stadt gezeigt. Das Beste: Die Hauptdarstellerin steht nach dem Film für Fragen zur Verfügung!

Emilia Maier schreibt Briefe an ihre Anhänger in Konstanz.

Emilia Maier schreibt Briefe an ihre Anhänger in Konstanz. | Bild: Rosalie Berger

Als Emilia selbstbewusst den Zuschauerraum betritt, stehen viele Kinder auf und wenden sich ihr zu. “Wie alt bist du insgesamt?” will ein kleiner Junge wissen. Emily lachte. „Ich bin ganze 15 Jahre alt.“ Das ist nicht viel älter als seine Fans. Als sie unterschreibt, zieht sich die Schlange bis zum Ausgang. Fast regelmäßig nimmt sich Emilia Zeit für jedes Kind.

Findest du die Veranstaltung etwas Besonderes? „Das habe ich schon mal gemacht“, sagt der junge Schauspieler. „Und obwohl ich das schon mal gemacht habe, ist es immer wieder schön zu sehen, wie glücklich die Kinder sind.“

Ein Hobby wie kein anderes

Auf der Straße oder in der Schule wird Emilia oft von kleineren Kindern angesprochen, die sie aus dem Film wiedererkennen. Sie fühlt sich immer noch nicht wie ein Star. „In meiner Familie und im Freundeskreis wird das Thema ganz normal behandelt, so wie jeder ein Hobby hat“, erklärt sie. Aber für die Kids im Kino ist sie schon eine Berühmtheit. Immerhin war der erste Teil von „Die Schule der magischen Tiere“ der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2021.

Emilia Maier bei der Premiere von „Die Schule der magischen Tiere“ mit Leonard Conrads (links) und Loris Sichrovsky.

Emilia Maier bei der Premiere von „Die Schule der magischen Tiere“ mit Leonard Conrads (links) und Loris Sichrovsky. | Bild: Tobias Hase/dpa

Hat das Leben als Kinderstar auch seine Schattenseiten? „Ich würde es nicht die dunkle Seite nennen“, sagt sie. „Ich lebe diese beiden Leben gleichzeitig. Schule, Hobbys, Freizeit – und Schauspielerei“, sagt Emilia. „Am Wochenende gehe ich oft zu Premieren oder Vorführungen. Gleichzeitig die Schule zu beenden, ist anstrengend, aber noch machbar.“ Zumal ihr Herz nicht nur für die Arbeit vor der Kamera schlägt. Sie spielt auch Basketball, reitet und macht Musik.

Nachdem sie sich für den Film beworben hat, bekommt Emilia sofort die Hauptrolle, wird bei einer Agentur unter Vertrag genommen und reist durch Deutschland. „Es ist seltsam, ich habe es von Anfang an in meinem Kopf gesehen, obwohl es nicht real war“, sagt sie begeistert. Der Großteil des Films wurde in den Sommerferien gedreht. “Wir hatten so viel Spaß. Alle Kinder waren zusammen im Hotel, das war wie eine große Klassenfahrt“, erinnert sich Emilia zufrieden.

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In Zukunft könne sie sich auch vorstellen, selbst Regie zu führen. Aber nach der Schule will sie erstmal reisen – und natürlich weiter schauspielern. ​​​​​​Von dem dritten Teil wäre sie sofort begeistert, denn die Rolle der Ida scheint ihr zu gefallen. „Ich möchte die Kraft haben, die Ida während des Films in bestimmten Situationen entwickelt“, sagt sie. „Beim Drehen des Films habe ich ein besseres Selbstbewusstsein entwickelt. Also bin ich mit ihr gewachsen.”

Wenn Emilia sich entscheiden müsste: Hätte sie lieber ein magisches Tier oder Idas kompositorisches Talent? „Ich würde das magische Tier fangen. Weil es so wichtig ist, Begleiter zu haben, auf die man sich verlassen kann“, antwortet sie nach kurzem Nachdenken. „Ich singe sehr gerne, spiele sowieso Harfe und Gitarre. Auch ohne Idas Gabe kann ich immer noch Spaß an der Musik haben.”

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