InoTec Organisationssysteme – Production Scanners Made in Germany || Nachrichten || So finden Sie den richtigen Produktionsscanner: 8 Praxis-Tipps

Eine erfolgreiche Digitalisierung erfordert die schnelle und zuverlässige Übertragung von auf Papier vorliegenden Informationen in elektronische Prozesse. Seine Schlüsselkomponente ist der Produktionsscanner. Bei der Auswahl des richtigen Gerätes müssen wichtige Kriterien und Zusammenhänge beachtet werden. Peter Tritlocher, Scanner-Experte und Gründer des Hochleistungsscanner-Spezialisten Datawin, gibt wertvolle Praxistipps und räumt mit gängigen Irrtümern auf.

Anmerkung 1: Geschwindigkeit und Durchsatz sind zwei verschiedene Dinge.

Eine hohe Scangeschwindigkeit ist Voraussetzung für einen hohen Durchsatz. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die „Ausdauer“ des Scanners: seine Fähigkeit, stundenlang oder ganze Schichten ohne Unterbrechung zu scannen. Nur so ist eine hohe Scangeschwindigkeit gewährleistet. Und nur so kann ein hoher Durchsatz erreicht werden. Die grundlegenden Funktionen und Merkmale für unterbrechungsfreies, prozesseffizientes Scannen sind vor allem ein zuverlässiger Papiereinzug, eine sichere Papierführung, eine hohe Benutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt höchste Bildqualität.

Tipp 2: Machen Sie keine Kompromisse bei der Bildqualität.

Die Bildqualität hat einen großen Einfluss auf die Verarbeitungseffizienz eines Scanners: Je besser die Bildqualität, desto weniger erneute Scans sind erforderlich und desto höher ist der tägliche Durchsatz. Zudem wirkt sich die Bildqualität auf viele nachgelagerte Arbeitsschritte aus. Klassifizierungs- und Indexierungsaufgaben sind nur dann erfolgreich, wenn die Daten und Informationen in den Bildern korrekt identifiziert werden. Gehen Sie also keine Kompromisse bei der Bildqualität zugunsten einer höheren Scangeschwindigkeit ein. Ein guter Produktscanner kann beides gleichzeitig: in hoher Qualität und mit hoher Geschwindigkeit scannen.

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Tipp 3: Tappen Sie beim Durchsatz nicht in die Unit-Falle.

Verschiedene Scannerhersteller geben den Durchsatz ihrer Geräte in unterschiedlichen Einheiten an. Das ist verwirrend genug. Wenn undurchsichtige Abkürzungen und angebliche Übersetzungsungenauigkeiten hinzugefügt werden, wird es wirklich trügerisch und suggeriert dem Leser fast eine Fehlinterpretation seitens des Schöpfers. „ppm“ (pages per minute) steht beispielsweise für „sheets per minute“, wird aber manchmal auch für „pages per minute“ verwendet. Das mag übersetzungstechnisch legal sein, ist aber inhaltlich grob irreführend. Denn ein „Blatt“ hat zwei „Seiten“, und wer hier nicht aufpasst, stellt schnell fest, dass die Durchsatzangabe 100 Prozent zu hoch ist. Geben Sie sich also nicht mit „ppm“, „ipm“, „dpm“ und Co. zufrieden. In Ihrer Sprache „sheets per minute“ oder „document/minute“ (Dokumente pro Minute), genauer gesagt „pages per minute“. Achtung: Die Angabe “Bilder pro Minute” scheint nur spezifisch zu sein, da Scanner mit Multistreaming tatsächlich zehn oder mehr Bilder (Snippets) pro Seite liefern. Das ändert aber nichts daran, dass nur eine Seite gescannt wird.

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Tipp 4: Bevorzugen Sie „Made in Germany“.

Deutsche Unternehmen sind Innovationsführer beim Produktscannen. Dies ist das Ergebnis massiver Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie kontinuierlicher Investitionen in die fachliche Qualifizierung und Ausbildung der Mitarbeiter. Durch den engen Kontakt zu Kunden und Partnern werden aktuelle Marktbedürfnisse konsequent erfasst und in die Produktentwicklung umgesetzt. Dazu kommt ein effizienter Service und Support mit kurzen und direkten Wegen zum richtigen Ansprechpartner. „Made in Germany“ bedeutet ein umwelt- und sozialverträgliches Produkt.

Tipp 5: Maximale Flexibilität im Betrieb bewahren.

Ein flexibler Produktionsscanner lässt sich einfach vor Ort nachrüsten und umrüsten. Es kann mit Ihren wachsenden Anforderungen wachsen oder sogar neue Anforderungen erfüllen. Upgrade- und Update-Möglichkeiten sollten über die Scangeschwindigkeit hinausgehen und auch Funktionen zur Bildoptimierung und Bildbearbeitung beinhalten. Darüber hinaus sind flexible Scansysteme so konzipiert, dass zukünftige Produktverbesserungen einfach umgesetzt werden können: beispielsweise durch Austausch von Komponenten oder Software-Updates.

Tipp 6: „Wer billig kauft, kauft oft zweimal.“

Die alte Binsenweisheit gilt auch für Produktscanner. Billigprodukte haben immer einen Haken. Ob minderwertige Komponenten verbaut oder in Ländern mit Niedriglöhnen und fragwürdigen Umweltstandards produziert werden. Qualität hat einen Preis. Zudem sagt der Anschaffungspreis eines Scanners wenig über dessen Gesamtbetriebskosten aus. Diese basieren auf Verschleiß- und Ersatzteilen, Haltbarkeit der verwendeten Komponenten und Wartungsfreundlichkeit des Scanners. Ein ausgeklügelter Scanner kann bei Bedarf weitgehend vom Benutzer selbst gereinigt und gewartet werden.

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Tipp 7: “Also prüfen, wer für immer gebunden ist…”

Seien Sie während des Kaufprozesses immer seriös. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um verschiedene Modelle anhand einer Anforderungsliste miteinander zu vergleichen. Machen Sie den Test: Stellen Sie sich eine Testposition zusammen und testen Sie das Gerät auf Herz und Nieren. Scannen Sie beispielsweise einige Tage Produktivbetrieb und analysieren Sie, wie die Bildqualität in Schwarzweiß, Farbe und Highspeed ausfällt und welche Erkennungsraten Sie erreichen.

Tipp 8: Bewahren Sie Ihre Unabhängigkeit

Verlassen Sie sich bei Hard- und Softwarekomponenten oder externer Beratung nicht auf einen einzelnen Anbieter. Akzeptieren Sie Unterstützung und Unterstützung, aber behalten Sie immer die volle Kontrolle über Ihren Scan-Workflow. Bevorzugen Sie Anbieter, die Ihnen Kompetenzpools anbieten. Kompetenzpools bündeln die Erfahrungen und das Wissen des Herstellers und seiner Partner zum Thema „Digitale Dokumentenerfassung“. Nutzen Sie diese Informationen für eine kompetente Beratung oder notwendige Integrationsleistungen, behalten Sie aber stets die Fäden in der Hand.

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