Innovation und Vielfalt: Migration verhindert Rückgang bei Patentanmeldungen

Zuwanderung leistet einen wichtigen Beitrag zum Innovationspotenzial Deutschlands: Rekordverdächtige 12,2 Prozent aller in Deutschland erstellten Patentanmeldungen gehen ausschließlich auf Erfinder mit ausländischen Wurzeln zurück. Ohne Letzteres wäre die Zahl der Patente in Deutschland in den letzten Jahren gesunken. Viele deutsche Unternehmen haben dazu bereits Variationen gezeigt.

Methodik und Datenbank

Der vorliegende Artikel erweitert zunächst die Daten von Kohlisch/Koppel (2021) und untersucht den Beitrag von in Deutschland ansässigen Erfindern mit ausländischen Wurzeln zu in Deutschland entwickelten Patentanmeldungen. Die Analyse basiert auf einer Analyse der IW-Patentdatenbank, konkret alle Patente, die für Deutschland oder mehr im Zeitraum von 2010 bis 2019 schutzbedürftig sind und bei denen mindestens ein Teil der Erfinder in Deutschland ansässig ist, beteiligt waren. Da sich die Patentanmeldung in der Meldefrist befindet, ist 2019 das laufende Jahr während der Prüfung.

Die Recherche erfolgt über das für die IW-Patentdatenbank entwickelte Vornamenmodul, das seit 1994 rund 39.000 verschiedene Vornamen aller in Deutschland ansässigen Erfinder enthält, die an für Deutschland bestimmten Patentanmeldungen mit Schutzwirkung mitgewirkt haben. diese Vornamen werden einer oder mehreren der 24 Sprachgruppen zugeordnet, um die mögliche Weltregion und Herkunft der betreffenden Person zu bestimmen. Diese Methode hat einen viel höheren Detaillierungsgrad als länderbezogene Erhebungen. Letzteres wird zu erheblichen Beschwerden führen, da im Jahr 2019 etwa 52 % der Menschen mit Migrationshintergrund deutsche Staatsbürger sind (Statistisches Bundesamt, 2020). Für eine detaillierte Beschreibung des Vornamenmoduls siehe Koppel et al. (2018).

Im Rahmen der Untersuchung wird den Erfindern und deren Vornamen eine vollständige Patentanmeldung zugeordnet, wenn sie allein für die Erfindung verantwortlich sind, aber z. B. nur ein Drittel, wenn die Geräte mit zwei anderen Herstellern geteilt werden. Daher wird das Gewicht des Sprachraums nicht nur für alle Erfinder ausgewertet, sondern dieser Wert wird auch durch die Anzahl der Erfinder in der Patentanmeldung dividiert. Die Zahl der im Ausland lebenden Erfinder wurde begrenzt, so dass das Ergebnis einer geringen Fallzahl einer vollständigen Patentanmeldung mit Ursprung in Deutschland entspricht.

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Unterschiede in der Zeit

Diese Abbildung zeigt den Anteil der in Deutschland ansässigen Erfinder mit ausländischen Wurzeln an allen in Deutschland eingereichten Patentanmeldungen, gruppiert nach Sprachgebieten. Die Kombination der fünf spezifischen nichtdeutschen Regionen bildet eine starke Landesgrenze (10,9 Prozent in 2019), der Gesamtwert inklusive der fremdsprachigen deutschen Region stellt einen guten Wert dar (12,2 Prozent in 2019).

Wie die Statistik zeigt, stieg die Zahl der in Deutschland lebenden Erfinder mit ausländischen Wurzeln und aller in Deutschland produzierten Patente zwischen 2010 und 2019 stetig von 7,5 auf 12,2 Prozent, und alle Sprachräume gewinnen an Bedeutung. Für etwa jede achte in Deutschland erstellte Patentanmeldung sind in letzter Zeit in Deutschland lebende Erfinder mit ausländischen Wurzeln verantwortlich. Dieses Geschenk war auch wichtig für die neue Macht Deutschlands. Der Patentvertrag von Erfindern aus dem deutschsprachigen Raum besteht seit 2010 und ist zuletzt sogar gesunken – aufgrund der demografischen Entwicklung und verschlimmert durch Beschäftigungsverhältnisse Technik und Wissenschaft, die den für Forschung und Entwicklung wichtigen Markt prägen und prägen deshalb. Für Patentanmeldungen beschäftigen.

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Die Zahl der in Deutschland eingereichten Patentanmeldungen von Erfindern mit ausländischen Wurzeln stieg dagegen zwischen 2010 und 2019 um 76 Prozent, von Erfindern aus dem deutschsprachigen Raum, Asien um 179 Prozent – ​​darunter auch von Erfindern aus dem indischen Sprachraum Region bis zu 380 Prozent.Mit anderen Worten: Nur ein moderater Anstieg an Patentanmeldungen, der in Deutschland vor zehn Jahren nur von Herstellern mit ausländischen Wurzeln entwickelt wurde. Ohne sie wäre Deutschlands umfassende Patentarbeit gescheitert. Insbesondere die Zuwanderung von technisch-naturwissenschaftlichen Experten – und damit der Hauptgruppe potenzieller Innovatoren – aus den drei Ländern hat die Stärkung des deutschen Innovationssystems gut unterstützt.

Die Unterschiede variieren je nach Bewerbergruppe

Aufgrund der umfassenden Erfassung deutscher Anmelder in der IW-Patentdatenbank können die Ergebnisse nach Anmeldern und Gruppen differenziert werden. Als Beispiel wird hier der Anteil von Produzenten mit ausländischen Wurzeln bezogen auf nicht-deutsche Sprachräume herangezogen, eine geringe Übersetzungsvielfalt. Damit liegt die Vergleichsquote über alle Bewerber bei 10,9 Prozent. Viele kleine Unternehmen, oft mit nur einer Patentanmeldung, machen 100 % der Erfinder mit ausländischen Wurzeln aus. Um solche Dinge auszuschließen und um statistische Relevanz zu gewährleisten, ist das Unternehmen Research das einzige legale Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht, mit Sitz in Deutschland und mit einer Mindestanzahl von 50 Patentanmeldungen im Jahr 2019. Deutsches Unternehmen derzeit 5 in Sachen Diversity, gemessen an der Prozentsatz der Patente, die von ihren Erfindern mit ausländischen Wurzeln erteilt wurden, sind:

  • SAP SE: 54,5 %
  • Valeo Schalter und Sensoren GmbH: 40,9 %
  • Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co. KG: 28,4 %
  • Reifen Continental Deutschland GmbH: 23,8 %
  • Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG: 21,4 %
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Ohne seine Produzenten mit ausländischen Wurzeln würde der SAP-Spitzenreiter mehr als die Hälfte seiner Patentproduktion verlieren. Für alle genannten Unternehmen kommt noch ein weiterer Aspekt der Diversität hinzu, denn ihre Produzenten mit ausländischen Wurzeln sind nicht auf einige Herkunftsgebiete konzentriert, sondern an vielen Orten in vielen Ländern verstreut.

Das Verhältnis kann für deutsche Non-Profit / Low-Profit Unternehmen ermittelt werden, was aufgrund der geringen Anzahl an Patentanmeldungen für jedes Unternehmen (Hochschule, Schule, Verein, .. .) einen Maßstab für die aggregierte Art darstellt.

  • Max-Planck-Gesellschaft: 26,2 %
  • Leibniz-Anbindung: 24,1 %
  • Helmholtz-Link (ohne KIT): 20,9 %
  • Hochschulen und Universitäten (inkl. KIT): 13,4 %
  • Fraunhofer-Gesellschaft: 12,4 %
  • Andere öffentliche oder private gemeinnützige Organisationen: 7,1 %

Erste Anlaufstelle ist die Max-Planck-Gesellschaft, eine seit langem erfolgreiche Großforschungseinrichtung, die der internationalen Agenda folgt, und ihre Einrichtungen sowie ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter, ein Zusammenschluss von 23 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft nächste Arbeit. und Patentierung im Jahr 2019. Gemeinschafts- und 17 patentarbeitende Institute der Leibniz-Gemeinschaft.

Die 118 an Patenten arbeitenden Hochschulen und Universitäten in Deutschland erreichten 2019 einen Anteil von 13,4 Prozent, was nach Angaben der Fraunhofer-Gesellschaft mit 12,4 Prozent leicht über der Gesamtwirtschaft liegt. Im übrigen Teil anderer Staaten oder gemeinnütziger privater Unternehmen geht dagegen nur jede 14. Patentanmeldung (7,1 Prozent) an Erfinder mit Wurzeln im Ausland.

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