Homeoffice: Neue Steuerregeln fürs Arbeitszimmer können zum Nachteil werden

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Die Regierung plant eine Steuererleichterung für Arbeitnehmer, die von zu Hause aus arbeiten. Doch der Gesetzestext kann vielen Nutzern unangenehm sein.

Berlin – Für viele Arbeitnehmer ist das Home Office zu einem wichtigen Bestandteil ihres Berufslebens geworden. Deshalb will die Bundesregierung auch die Steuergesetze für die Betroffenen mit der neuen Lebensrealität kompatibel machen. Eine Sammlung von Innovationen.

Homeoffice-Tarife und Jahresstudienpauschalen

Es wird geschätzt, dass Beschäftigte, die zeitweise von zu Hause aus arbeiten, für die gezahlten Gebühren weiterhin eine Homeoffice-Gebühr von fünf Euro pro Tag erhalten können – der Höchstbetrag wird von 600 auf 1000 Euro angehoben.

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Wer das Heimstudium nutzt, weil kein anderer Job, etwa als Lehrer, zur Verfügung steht, kann laut Zeitung pauschal 1.250 Euro pro Jahr von der Steuer absetzen.

Das bedeutet: Sie müssen nicht mehr nachweisen, wie viel es für den Kurs kosten wird, sondern er hat einen Pauschalpreis. Diese neue Initiative soll es Steuerzahlern und Steuerbeamten erleichtern. Auf den ersten Blick scheint das eine gute Nachricht für diejenigen zu sein, die regelmäßig von zu Hause aus arbeiten.

Wann gibt es „keine andere Festanstellung“?

Aber ein Experte ist beunruhigt über einige Probleme im Gesetz. Der Betrag von 1250 Euro wird demnach nur dann abgezogen, wenn “dauerhaft keine andere Stelle zur Verfügung steht”. Zum Beispiel bei Lehrern – aber was ist mit Büroangestellten? Bedeutet das, dass alle, die von zu Hause aus arbeiten und das Büro ihres Arbeitgebers nutzen können, nicht profitieren können? Es kann sein, dass Betroffene keinen Anspruch auf eine Pauschale haben oder neue Dinge für das Studium geltend machen, wie z. B. finanzielle Nebenkosten.

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„Dann bliebe nur noch Homeoffice“, sagt Frank Hechtner, Wirtschaftsprofessor an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen. Die Welt. Das Wort „nachhaltig“ ist eine Untertreibung, die andere Probleme mit sich bringt. „Was ist mit Mitarbeitern, die in Großraumbüros arbeiten und keinen eigenen Arbeitsplatz mehr haben?“ er hat gefragt. Hechtner bezog sich darauf Die Welt und dass die Anzahl der Schreibtische in der Regel nur 60 oder 70 Prozent der Gesamtzahl der Mitarbeiter ausmacht.

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Noch ist unklar, wie sich das neue Steuergesetz auf die Betroffenen auswirken wird. Ob der Begriff “dauerhaft keine andere Arbeit” bedeutet, dass dies immer sein muss oder dass jeder Wochentag ausreicht, wird laut Hechtner im Gesetz nicht näher erläutert. (lma/AFP/dpa)

Bildnachweis: © Sebastian Gollnow/Fotopartnerschaft

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