Handelsvertreterausgleich: Rechtsform kann Anspruch verhindern – Vertrieb

Das Gesetz kennt ein Schutzinstrument für Verkäufer: die Verkäuferhaftung nach § 84 HGB. Dieser Absatz gilt beispielsweise, wenn dem Verkäufer unverschuldet von dem Unternehmen gekündigt wird, das er schließt und als selbstständiger Gewerbetreibender handelt. Dann hat der Kunde Anspruch auf Entschädigung für entgangene Bestandsprovisionen, da er die Kundenbeziehung selbst aufgebaut hat. Die Öffentlichkeit profitiert davon, wenn dieses Produkt an sie übergeht.

„Daher geraten Handelsvertreter häufig in Streitigkeiten zwischen selbstständigen Verbrauchern und ihren Unternehmen. Sie kann jedoch gezahlt werden, wenn der Verkäufer den Beziehungsvertrag selbst gekündigt hat, in den Fällen, in denen dem Verkäufer die Fortsetzung seiner Tätigkeit aufgrund seiner Tätigkeit nicht zugemutet werden kann Alter oder Krankheit”, sagt Tim Banerjee, Partner von auf Vertriebs. und die spezialisierte Kanzlei Banerjee Law & Associates aus Mönchengladbach.

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In einer aktuellen Pressemitteilung weist die Kanzlei darauf hin, dass dem Verbraucher durch die Rechtsformwahl Kosten auferlegt werden müssen. Denn nur die Verbraucher sind als Einzelunternehmer tätig und können daher wie natürliche Personen ihren Betrieb durch Krankheit oder Alter unterbinden.

„Es wird schwierig sein, die Zahlung einer Abfindung für einen Gesellschafter einer GmbH, UG oder AG nach krankheits- oder altersbedingtem Ausscheiden zu rechtfertigen, da das Unternehmen wie ein Verbraucher Vertragspartner eines Kundenunternehmens ist. Krankheit oder Alter Alter kann ein Unternehmen nicht wie eine juristische Person treffen”, warnt Tim Banerjee. Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts München ist es auch als GmbH möglich, für Ihre Geschäftsbesorgung und diese eine Entschädigung zu verlangen – dies richtet sich jedoch nach den konkreten Regelungen Ihres Geschäftsbesorgungsvertrags und nicht rückwirkend (Urteil vom 4. 2002, Az.: 7 U 3474/02 ).

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Grundsätzlich sei es kein Problem, als Business Manager das Geschäft zu betreiben, ohne von der Firma zu bezahlen, erklärt Banerjee: Business Rules machen hier keine Regeln. Dies kann aus steuerlichen Gründen sinnvoll sein – oder um Risiken zu mindern. Anbieter, die als Einzelunternehmen ohne eigene Mitarbeiter tätig sind, sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass sie die Richtlinien und Verfahren des Unternehmens verwalten müssen.

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„Wer sich als Geschäftsmann, der wegen Krankheit oder Alter in einem Unternehmen tätig ist, nicht dem Risiko aussetzen will, in einen Vermögensunfall zu geraten, verliert jeglichen Anspruch auf die meist hohe Schuldentilgung für das Unternehmen nach vielen Jahren Arbeit, sollte am Anfang entschieden werden, wer die Vertriebsgesellschaft des Unternehmens ersetzen soll, damit er seine Rente bekommen und sicher arbeiten kann”, sagt Tim Banerjee.



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