Elon Musk erklärt Apple den „Krieg“

Geschäft Konflikte stehen bevor

Twitter-CEO Musk hat Apple den Krieg erklärt

Seit er Twitter gekauft hat, präsentiert er seine Ideen über eine Online-Plattform: Elon Musk Seit er Twitter gekauft hat, präsentiert er seine Ideen über eine Online-Plattform: Elon Musk

Seit er Twitter gekauft hat, präsentiert er seine Ideen über eine Online-Plattform: Elon Musk

Quelle: dpa/Susan Walsh

Der Konflikt zwischen Elon Musk und Apple hält schon länger an. Nun hat der Twitter-Chef die iPhone-Firma in einer Reihe von Tweets angegriffen – und ein Meme mit einer klaren Aussage hinzugefügt.

dTwitters neuer Besitzer Elon Musk wurde am Montag angegriffen, nachdem der iPhone-Konzern Apple angeblich damit gedroht hatte, den Online-Dienst aus seinem App Store zu entfernen. In einem Tweet fragte der Tech-Milliardär, ob Apple die Meinungsfreiheit in Amerika hasse, weil das Unternehmen Werbung auf Twitter weitgehend blockiert habe. Später postete er ein Meme, das ein Auto mit der Aufschrift „Elon“ zeigt, das mit einer „Kriegserklärung“ auf einer Autobahn fährt. Apple reagierte zunächst nicht auf die Tweets.

Musk kaufte Twitter Ende Oktober für rund 44 Milliarden Dollar und treibt seitdem seine Ideen mit dem Onlinedienst voran. Dazu gehört, dass Twitter seiner Meinung nach die Meinungsfreiheit in den letzten Jahren stark eingeschränkt hat. Twitter ist in den vergangenen Jahren konsequent gegen Hassreden, Gewalt und Fehlinformationen zum Coronavirus vorgegangen. Musk entsperrte auch mehrere rechtsextreme Konten, die unter anderem wegen homophober und rassistischer Äußerungen gesperrt worden waren.

Musks Anschuldigungen gegen die ehemalige Twitter-Führung decken sich mit US-Behauptungen, dass konservative Ansichten von Online-Plattformen unterdrückt werden. Sie beziehen sich oft auf das Recht auf freie Meinungsäußerung in den Vereinigten Staaten. US-Rechtsexperten haben jedoch immer darauf bestanden, dass die Regierung das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht einschränken sollte. Andererseits haben Unternehmen und Online-Plattformen das Recht, eigene Regeln für die Kommunikation entsprechend festzulegen.

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Der Konflikt zwischen Musk und Apple hält schon länger an. Musk ist auf der 15- bis 30-prozentigen Abgabenseite für Abonnementeinnahmen, die innerhalb der App auf App-Plattformen generiert werden. Er kündigte an, dass sich Twitter mehr auf Abonnementeinnahmen als auf Werbung konzentrieren werde. Am Montag griff er erneut die “geheime 30-Prozent-Abgabe” an, die Apple auf Käufe im App Store erhebt. Wie üblich formierten sich nach Musks Tweets seine Fans auf dem Onlinedienst, die auch Apple attackierten.

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