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Eishockey: Lugano gewinnt Kellerduell in Lausanne

Lausanne (in Rot) hat acht seiner letzten neun Spiele verloren.

Lausanne (in Rot) hat acht seiner letzten neun Spiele verloren.

Jean-Christophe Baut / Keystone

(sda) Lugano gewann seine erste Verlängerung der laufenden Saison und gewann damit das Kellerduell in Lausanne in der Schlussphase mit 3:2. Santeri Alata erzielte nach 92 Sekunden Verlängerung den Siegtreffer.

Lugano erholte sich von einem 0:2-Rückstand in der Mitte durch Powerplay-Tore des Kanadiers Brett Connolly und des Amerikaners Mark Arcobello. Für Arcobello war das 2:2 erst der fünfte Saisontreffer, übertraf aber bereits den vierten Treffer.

Ken Jagger traf sein viertes Tor in der National League und Damian Riatt brachte Lausanne mit 2:0 in Führung. Lugano dominierte das Mitteldrittel mit 20:12 Schüssen. Und weniger als eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit hatte das Tessin durch Giovanni Morini noch die Chance auf einen Drei-Punkte-Sieg. Lausanne hingegen kassierte die achte Niederlage in neun Spielen und verlor auch die dritte Verlängerung der Saison.

Im Duell zwischen dem Tabellenzwölften Lugano und Lausanne kam es auch zu einem Duell zwischen Luganos jungem Trainer Luca Gianninazzi (29) und dem doppelt so alten ehemaligen Stanley-Cup-Sieger Geoff Ward (60). Der Kanadier, der zuletzt als Cheftrainer in der NHL in Calgary tätig war, gab am Mittwoch sein National League-Debüt für Lausanne.

Rangliste der Nationalliga: 1. Genf-Servette 21/49. 2. Beale 19/40. 3. Rappersville-Zona Lakers 20/36. 4. ZSC Löwen 17/32. 5. Satz 19/31. 6. Bern 20./31. 7. Davos 20./31. 8. Freiburg-Gottaran 17/27. 9. Kloten 19/25. 10. SCL-Tiger 20/24. 11. Ambri-Piotta 21/24. 12. Lugano 20/23. 13. Lausanne 20/21. 14. Ajoy 21/17.


Eishockey: Knappe Niederlage der ZSC Lions in Skelleftea

(sda) Die ZSC Lions verloren im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League gegen den schwedischen Tabellendritten Skelleftea nach 4:3-Führung und knapp 4:5-Führung.

Die Schweden drehten im letzten Drittel durch Tore von Per Lindholm (45.) und Joachim Lindstrom (49.) das Blatt. Letzterer war einer von Skellefteas zweifachen Torschützen und erzielte insgesamt vier Punkte. Drei der fünf Tore erzielten die Gastgeber im Powerplay.

Die Bilanz der ZSC Lions ist unter besonderen Umständen sogar noch beeindruckender: Sie haben sowohl mit hohen als auch mit niedrigen Toren beeindruckt. Willie Reedy und Denis Hollenstein gewannen jeweils mit 2:2 und 4:3 im Powerplay.

Reto Shappi hingegen erzielte im ersten Drittel das 1:0, nachdem er mit einem Shorthander das Tor gefunden hatte, und der Franzose Alexandre Teixier im Mitteldrittel brachte die Gäste ebenfalls mit 3:2 in Führung.

Obwohl die Löwen in Unterzahl drei Tore erzielten, hätte es schlimmer kommen können. Am Ende des ersten Drittels wurde ZSC-Stürmer Juho Lammikko für einen Check gegen den Kopf des ehemaligen deutschen Stanley-Cup-Siegers Tom Kühnhackl früh unter die Dusche geschickt. Die Lions kamen jedoch ungeschoren aus der fünfminütigen Underman-Phase.


Fußball: Deutschland hat ein Freundschaftsspiel gegen den Oman mit 1:0 gewonnen

Nicklaus Fulkrug bescherte Deutschland mit seinem Tor in seinem ersten Länderspiel den Sieg.

Nicklaus Fulkrug bescherte Deutschland mit seinem Tor in seinem ersten Länderspiel den Sieg.

Imago/Markus Ulmer

(dpa) Hansi Flick umarmte Nicklaus Fulkrug aus Dankbarkeit, dann musste der Matchwinner direkt nach seinem Tordebüt zu einem TV-Interview. In einer zähen WM-Gefechtsprobe erlöste Bremens Länderspieldebütant mit seinem späten Tor beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen Oman seinen lange erstaunten Bundestrainer. Genau eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel gegen Japan vermag die personell sehr gemischte Fußball-Nationalmannschaft keinen großen WM-Optimismus zu erzeugen. Jungstar Youssoufa Mukoko debütierte als viertjüngster Nationalspieler, war aber weniger beeindruckend. Der Teenager hatte bei seiner größten Chance Pech im Pfosten.

Noch mehr Glück hatte Füllkrug, der in der 80. Minute genau das tat, wofür Flick ihn nominiert hatte – einen späten Glückstreffer. „Ich freue mich, endlich helfen zu können“, sagte der Werder-Stürmer und mahnte, angesichts des schlechten Abschneidens im Oman „realistisch“ zu sein. „Alles gut, es hat seinen Zweck erfüllt“, sagte Coach Flick nach dem Abpfiff milde.

Der Bundestrainer verwandelte das letzte Spiel vor dem Turnierstart in Katar in ein großes Testfeld und musste auf Stammspieler wie Jamal Musiala, Serge Gnabry und Niklas Sule sowie die Rückkehr von Rio-Held Mario Götze verzichten. Anstelle eines WM-Rhythmus war es ein Film im gut gefüllten Sultan-Qaboos-Stadion von Maskat, wo 25.564 Fans ihr Team anfeuerten, während ein Sänger sie leidenschaftlich animierte und für neue Einblicke feierte. Und trotz eines späten Siegtreffers waren sie weitgehend Außenseiter.

Allerdings haben die Gruppengegner Japan, Spanien und Costa Rica von Deutschland wenig zu befürchten. Nach dem Einzug ins Turnierquartier am Donnerstag hat Flick im Endspurt einer ohnehin kurzen Vorbereitung noch viel zu tun. Eine weitere deutsche Startelf spielt gegen Japan. „Wir denken jetzt an Japan, wollen die ersten drei Punkte holen. Wir wissen, dass es eine schwierige Aufgabe wird“, sagte DFB-Kapitän Manuel Neuer.

Freundschaftsergebnisse für Mittwoch: Iran – Tunesien 0:2 (0:0). Saudi-Arabien – Kroatien 0:1 (0:0). Vereinigte Arabische Emirate – Argentinien 0:5 (0:4). Moldawien – Aserbaidschan 1:2 (0:2). Türkei 2-1 Schottland (1-0). Andorra – Österreich 0:1 (0:0). Oman – Deutschland 0:1 (0:0). Tschechien – Färöer 5:0 (4:0). Kosovo – Armenien 2:2 (0:1). Lettland – Estland 5:3 (Elfmeter). Litauen – Island 5:6 (Elfmeter). Polen 1:0 Chile (0:0). Gibraltar 2:0 Liechtenstein (2:0). Zypern – Bulgarien 0:2 (0:1). Mexiko – Schweden 1:2 (0:0). Algerien – Mali 1:1 (1:0). Albanien – Italien 1:3 (1:2).


Tennis: Novak Djokovic in Superform – er erhält Visum für Australian Open

Novak Djokovic schlägt ein Dutzend Asse gegen Andrey Rublev.

Novak Djokovic schlägt ein Dutzend Asse gegen Andrey Rublev.

Guglielmo Mangiapane / Reuters

(sda) Novak Djokovic hat das Halbfinale der ATP Finals in Turin erreicht. Der Serbe gewann die Rote Gruppe mit 6:4, 6:1 gegen den Russen Andrey Rublev und ist auch nach zwei Spielen noch fehlerfrei.

Djokovic war in beeindruckender Form. Er gab seinem Gegner keinen einzigen Breakball und überzeugte auch mit einem Dutzend Assen. Am Ende der Gruppenspiele trifft der Serbe auf Daniil Medvedev. Der Russe zerstörte Negi Djokovics Grand-Slam-Traum bei den US Open im vergangenen Jahr.

Djokovic peilt in diesem Jahr nach Wimbledon seinen zweiten Major-Titel an. Der 35-Jährige steht zum elften Mal in 15 Einsätzen bei den ATP Finals im Halbfinale. Er strebt einen sechsten Titel an und stellt damit den Rekord von Roger Federer ein.

Djokovic bestätigte in Turin zudem, dass er von der australischen Regierung ein Visum erhalten hat und im Januar bei den Australian Open antreten wird. Der nicht gegen das Coronavirus geimpfte Djokovic musste Australien im Januar dieses Jahres nach einem Rechtsstreit vor Beginn des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison verlassen. Außerdem erhielt er ein dreijähriges Einreiseverbot.


Eishockey: SC Bern neuer Trainer Toni Söderholm

Toni Söderholm als Deutschlands Bundestrainer bei der WM in Helsinki im Mai.

Toni Söderholm als Deutschlands Bundestrainer bei der WM in Helsinki im Mai.

Bild

(sda) Der SC Bern hat den Finnen Toni Söderholm zum neuen Cheftrainer ernannt. Der 44-Jährige hat beim 16-maligen Schweizer Meister einen Vertrag bis 2024.

Söderholm ist seit 2019 Deutschlands Bundestrainer und damit Nachfolger von Johan Lundskog, der vor der Nationalmannschaftspause entlassen wurde. Jetzt, drei Tage nach dem deutschen Pokalsieg, macht er von der Ausstiegsklausel in seinem bis 2026 laufenden Vertrag beim Deutschen Eishockey-Bund Gebrauch. Zuletzt führte Söderholm die deutsche Nationalmannschaft dreimal hintereinander ins WM-Viertelfinale.

Söderholm ist kein Unbekannter in Bern, spielte er doch von 2005 bis 2007 zwei Saisons lang für den SCB in der Abwehr und ist Teamkollege von Reto Rafiner, dem heutigen CEO des Clubs. Nach seiner aktiven Zeit setzte Söderholm seine Trainerkarriere seit 2016 reibungslos fort. Auf Vereinsebene hatte er jedoch nur in der Saison 2017/18 als Cheftrainer des SC Riessersee in der zweithöchsten deutschen Spielklasse große Verantwortung.

Nun muss Finn den SCB nach drei Jahren Plage zurück an die Spitze führen. Es war keine leichte Aufgabe für den Verein, in den letzten zweieinhalb Jahren fünf Trainer zu ernennen.

Zum ausführlichen Bericht: Trainer des SC Bern neckt Deutschland


Tennis: Kasper Ruud in Turin erster Halbfinalist

Casper Ruuds Siegesserie geht in Turin weiter.

Casper Ruuds Siegesserie geht in Turin weiter.

Alessandro Di Marco / EPO

(sda) Kasper Rudd ist der erste Halbfinalist bei den ATP Finals in Turin. Der Norweger gewann sein zweites Gruppenspiel gegen Taylor Fritz mit 6:3, 4:6, 7:6 (8:6), nachdem er Felix Agar-Aliassime in zwei Sätzen besiegt hatte.

Im dritten Satz hielten die Spieler ihre Aufschläge, was zu einem Tiebreak führte. Rudd ging mit 5:1 in Führung und musste ein 6:6-Unentschieden hinnehmen. Die folgenden zwei Punkte gingen jedoch an ihn zurück. Das Spiel dauerte 2:11 Stunden.

Das zweite Halbfinalticket in der grünen Gruppe neben Ruud, Finalist bei den French Open und US Open, wurde am Donnerstag im Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Fritz und dem Schweizer Hallensieger Agar-Aliassime wettgemacht. Das bisher einzige Duell zweier Masters-Debütanten beim diesjährigen ATP Cup in Australien gab es gegen den Amerikaner Fritz in drei Sätzen.

Rafael Nadal ist raus. Der topgesetzte Spanier verlor am Dienstagnachmittag im zweiten Spiel gegen den Kanadier Felix Agar-Aliassime mit 3:6, 4:6.


Eishockey: Tabellenführer Genf/Servet gewinnt Spitzenkampf

Beals Torhüter Harry Sateri wurde in der 27. Minute zum dritten Mal geschlagen - und kurz darauf ausgewechselt.

Beals Torhüter Harry Sateri wurde in der 27. Minute zum dritten Mal geschlagen – und kurz darauf ausgewechselt.

Salvatore de Nolfi / Schlussstein

(sda) Mit einer beeindruckenden Leistung im Spitzenkampf baute der HC Genf/Servette seinen Vorsprung auf neun Pluspunkte aus. Mit einem 6:2-Sieg über den Tabellenzweiten Beal feierte Genf im elften Heimspiel den zehnten Saisonsieg.

Im Mitteldrittel gingen die Genfer mit 3:0 in Führung und gingen mit 5:1 in Führung. Abwehrchef Henrik Tammernes erzielte sein achtes Saisontor, Arnaud Jacquemet sein erstes Saisontor und Viertlinienstürmer Josh Jouris traf zu diesem Zeitpunkt für den Tabellenführer.

Kurz nach dem vierten Tor bei Beal kam es zur Halbzeit des Spiels zu einem Torwartwechsel. Simon Ritz ersetzt Harry Sateri. Doch Rytz musste sich erstmals nach nur 37 Sekunden Spielzeit geschlagen geben.

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