Dax legt zu Monatsbeginn weiter zu | Freie Presse

Frankfurt am Main.

Der Dax legte am Dienstag zuletzt weiter zu. Nach einem ungewöhnlich starken Börsenmonat im Oktober ist die Erholung an den asiatischen Börsen am ersten Handelstag im November erfreulich. Später am Markt führen jedoch Verluste an der Wall Street dazu, dass Studien unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex legte um 0,64 Prozent auf 13.338,74 Punkte zu. Der MDax für mittelgroße Werte stieg um 1,44 Prozent auf 24.019,05 Punkte.

In China und der Sonderverwaltungszone Hongkong haben Spekulationen über einen Ausstieg Pekings aus der Null-Covid-Politik zu enormen Kursgewinnen geführt, wodurch die Risikobereitschaft hierzulande gestiegen ist.

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Am Nachmittag ließen bessere Wirtschaftsdaten von US-Unternehmen und ein überraschender Anstieg neuer Arbeitsplätze in den USA Bedenken aufkommen, dass die US-Notenbank ihre restriktive Geldpolitik und große Zinserhöhungen fortsetzen könnte. In jüngster Zeit besteht Hoffnung auf einen relativ langsamen Anstieg.

Getrieben wurde die Erholung in Fernost von Technologiewerten wie Tencent und Alibaba, die sich positiv auf deutsche Internetaktien auswirkten, und Deutschland, das zuletzt gemieden wurde. Im Dax stieg Zalando mit einem Plus von 4,2 Prozent am stärksten. Im MDax stiegen die Aktien von Delivery Hero und Hellofresh deutlich um jeweils 7,5 Prozent.

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Aber auch Aktien anderer Unternehmen mit Bezug zum Technologiesektor waren bei Anlegern sehr beliebt, darunter der Chipkonzern Infineon mit einem Plus von 1,8 Prozent. Auch die Unterlagen der im Dax vertretenen Autohersteller sind aufgrund der Bedeutung des chinesischen Marktes für deren Wachstum sehr gefragt. Die Vorzugsaktien von Volkswagen legten um mehr als 2 Prozent zu. Die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) kehrten einige der Bewegungen des Tages um.

Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, schloss 0,93 Prozent höher bei 3651,02 Punkten. Die Gewinne wurden auch in Paris und London verzeichnet. In den USA fiel der Dow Jones Industrial Average im Zuge des Handels in Europa leicht.

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Der Euro litt unter starken Wirtschaftsdaten aus den USA und notierte zuletzt bei 0,9862 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hat den Referenzkurs bereits auf 0,9947 US-Dollar (Montag: 0,9914 US-Dollar) festgelegt. Der Dollar kostete somit 1,0053 (1,0087) Euro.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 2,10 Prozent am Vortag auf 2,01 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,57 Prozent auf 128,31 Punkte. Bund-Futures stiegen um 0,12 Prozent auf 138,67 Punkte. (dpa)

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