Bergung auf Strecke Hannover-Berlin dauert wohl noch Tage

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Der Umbau der Strecke Hannover-Berlin kann noch einige Tage dauern

Bei dem Unfall wurden mehrere Achsen des Güterzuges aus den Schienen geschleudert. Bei dem Unfall wurden mehrere Achsen des Güterzuges aus den Schienen geschleudert.

Bei dem Unfall wurden mehrere Achsen des Güterzuges aus den Schienen geschleudert.

Quelle: Michael Mathie / dpa

Nachdem zwei Güterzüge kollidierten, begannen Aufräumarbeiten. Es wird einige Zeit dauern, bis die Züge wieder normal fahren.

dDie Bergung der auf der Bahnstrecke Hannover–Berlin verunglückten Gaswaggons und die Instandsetzung des beschädigten Gleisabschnitts werden voraussichtlich mehrere Tage dauern. Dies ist die verantwortungsvolle Brandbewertung in Mynerson (Gifforn District).

Die Deutsche Bahn rechnet nicht mit einer baldigen Behebung des Schadens. Eine Bahnsprecherin sagte am Samstagabend, die Strecke bleibe bis zum 27. November gesperrt. Eine genaue Diagnose ist schwierig.

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags kam ein Güterzug auf der wichtigen West-Ost-Verbindung bei Lefford an einem Signal zum Stehen. Ein Güterzug entgleist aus zunächst unklaren Gründen. Vier Waggons wurden umgestürzt und Oberleitungen wurden ebenfalls beschädigt. Der Zug in der Nähe bestand aus 25 mit Propangas gefüllten Kesselwagen. Kohlenwasserstoffe sind hochentzündlich – Explosionsgefahr bei der Rückgewinnung beachten.

Nach Angaben der Feuerwehr waren am Samstagnachmittag Pumpen zum Abpumpen des Propangases vorhanden, die am späten Abend wieder in Betrieb gehen sollen. An der Unfallstelle befinden sich derzeit sechs Wracks, darunter vier Kesselwagen mit ursprünglich 200 Tonnen Gas. “Sie bekommen wahrscheinlich ungefähr die Hälfte eines zerstörten Wagens”, sagte es. “Letzteres sollte mit Sorgfalt und Kontrolle verbrannt werden.” Dies kann mehrere Tage dauern.

Inzwischen sind zwei Werksfeuerwehrleute mit Spezialausrüstung eingetroffen, ein dritter wird am Sonntag erwartet. Die Bahn hat viele Feldwege im Waldgebiet mit Schotter befestigt, damit Fahrzeuge die schwer zugängliche Unfallstelle erreichen können. Materialinspektoren überprüften auch den Zustand des Waggons. Auch das Technische Hilfswerk (THW) ist im Einsatz.

„Erst wenn die Unfallstelle geräumt ist, können wir dort mit den Reparaturarbeiten beginnen“, sagte ein Bahnsprecher. Erhebliche Schäden waren bereits erkennbar, beispielsweise an Oberleitung und Gleisbett.

Aufgrund der aufwendigen Reinigungsarbeiten sollten sich Bahnreisende bis mindestens Ende des Monats auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Züge sind weit verbreitet. Zunächst dachten die Bahnen, die Strecke sei nur bis Sonntagabend gesperrt.

Eine besondere Glücksgeste gibt es für Reisende, die eine geplante Reise verschieben möchten: Vorab gebuchte Langstreckentickets können bis zum 4. Dezember flexibel genutzt und Sitzplatzreservierungen kostenlos storniert werden.

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