Aktion der “Letzten Generation” in Elbphilharmonie sorgt für Spott

Aktualisiert am 28.11.2022 um 14:46 Uhr

  • Aktivisten der “letzten Generation” haben sich an das Dirigentenpult der Elbphilharmonie in Hamburg geklebt.
  • Was sie nicht erwarten sollten: Geländer können entwurzelt werden.
  • Auf Twitter wurde der Schritt verspottet.

Weitere Panorama-Neuigkeiten

Die Gruppe „Last Generation“ sorgt derzeit für heftige Debatten. Ihre Mitglieder wollen mit drastischen Maßnahmen auf den Klimawandel und seine Bedrohungen für die Menschheit aufmerksam machen: Sie gingen vergangene Woche auf die Straße und störten den Betrieb am Berliner Flughafen. Doch ein weiterer Schritt in Hamburg scheint nach hinten losgegangen zu sein.

Das Konzert beginnt spät

Zwei Wetteraktivisten klebten am Mittwochabend kurz vor Beginn eines Beethoven-Konzerts in der Elbphilharmonie ans Dirigentenpult. In einem von der Gruppe getwitterten Video gehen eine Frau und ein Mann, die jeweils eine Warnweste tragen, zum Rednerpult auf der Bühne, klammern sich an das Geländer und sprechen mit dem Publikum. Aus dem Publikum hört man Rufe wie „Oh, nein“ oder „Raus“.

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Die Polizei und ein Sprecher der Elbphilharmonie bestätigten den Vorfall. Das Konzert habe mit sechs Minuten Verspätung begonnen, nachdem Aktivisten die Bühne verlassen hatten, sagte ein Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur DPA.

Das Geländer war anscheinend nur eingesteckt

Weitere Videos dieser Aktion machen derzeit in den sozialen Medien die Runde. Sie zeigen, was passiert ist, nachdem die beiden Aktivisten auf die Bühne gegangen sind. Dem Sicherheitspersonal gelang es, das Geländer anzuheben, an dem sich die beiden Arbeiter eingeklemmt hatten, und brachte sie zusammen mit den beiden Personen aus dem Raum.

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Der Schriftsteller Hasnain Kazim postete auf Twitter ein Bild der beiden Aktivisten und einer Bar vor der Halle. Beide sehen sehr verwirrt aus. “Da das Geländer gerade eingesteckt war, platzierten sie die beiden im Flur“, schreibt Kazim.

„So sehr ich auch die Bemühungen zum Schutz des Klimawandels teile, glaube ich, dass die Aktivisten der ‚letzten Generation‘ Idioten sind, die sich über das Thema lustig machen wollen“, fügte Kazim hinzu.

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In den Kommentaren unter dem Eintrag reagierten viele User mit Spott und Freude auf die Kampagne. „Ich hoffe, sie lassen sie mit dem Geländer nach Hause gehen.„Ein User schreibt. Ein anderer findet die Häme unangebracht: „Wieder einmal keine konstruktive Kritik. Keine Gegenvorschläge. Nur plumpe Beleidigungen und billige Profilierung, bei der man gerne von rechts mitklatscht.“(fantastisch)

Verwendete Quellen:

  • Twitter-Profil von Hasnain Kazim und der letzten Generation
  • Deutsche Presseagentur
Erzähler: 15 Flüge aufgrund von Maßnahmen von "Letzte Generation" Am BER umgeleitet

BER-Sprecher Jan-Peter Hack sagte am Donnerstagabend, der Flugbetrieb sei für 90 Minuten ausgesetzt, 15 Flüge umgeleitet, einige nach Düsseldorf.

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