Afghanistan: Taliban lassen 27 Menschen öffentlich auspeitschen

aus Afghanistan

Die Taliban haben öffentlich 27 Menschen geschlagen

Ein Schütze schützt den Schauplatz der Prügelstrafe auf Zivilisten in Afghanistan Ein Schütze schützt den Schauplatz der Prügelstrafe auf Zivilisten in Afghanistan

Ein Schütze schützt den Schauplatz der Prügelstrafe auf Zivilisten in Afghanistan

Quelle: AFP/-

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Ein Jahr nach der Machtübernahme mehren sich Berichte über harte Strafen in Afghanistan. Kurz nach dem Massaker an einem Mann wurden 18 Männer und neun Frauen von bis zu 39 Personen zu Tode geprügelt.

dDie islamistischen Taliban, die Afghanistan regieren, haben erneut Menschen in der Öffentlichkeit geschlagen. Der Oberste Gerichtshof des Landes sagte, dass nach der Entscheidung eines Gerichts im Zentrum des Landes 18 Männer und 9 Frauen zum Tode verurteilt wurden. Den Angeklagten wurden unter anderem Diebstahl, Drogenkonsum oder Ehebruch vorgeworfen.

Beamte und Anwohner beteiligten sich daran, das einfache Volk zu schlagen. Abdul Rahim Rashid, ein Beamter des Gerichts, sagte, dass Männer und Frauen jeweils 25 bis 39 Mal geschlagen wurden.

Ende November töteten die Taliban, die seit Sommer 2021 in Afghanistan wieder an der Macht sind, öffentlich 14 Menschen im Osten des Landes. Die USA werteten es als „beängstigendes“ Zeichen, dass die Taliban der Welt zeigen würden, dass sie die Politik der Vergangenheit wieder aufnehmen.

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Während der ersten Herrschaft der Taliban von 1996 bis 2001 wurden Menschen in der Öffentlichkeit geschlagen, geschnitten und gesteinigt.

Erstmals seit der Machtübernahme der Islamisten wurde am Mittwoch bestätigt, dass ein Mann öffentlich hingerichtet worden war. Die Behörden sagten, der Mann sei wegen Mordes verurteilt worden. Die Hinrichtung wurde vom Vater des Opfers in der Provinz Farah im Westen des Landes in Anwesenheit von Hunderten von Zuschauern und vielen hochrangigen Taliban-Funktionären durchgeführt.

Die Taliban haben nun die Wiedereinführung harter Strafen in Afghanistan verteidigt. Die Scharia, das islamische Gesetz, zu kritisieren, ist eine „Beleidigung des Islam“. Sie warnten vor einer Einmischung in innere Angelegenheiten.

Hilfsorganisationen melden schwere Menschenrechtsverletzungen

Ein volles Jahr ist seit Beginn der Herrschaft der radikalislamischen Taliban in Afghanistan vergangen – kurz nachdem die USA und ihre Verbündeten vor fast 20 Jahren ihre Truppen aus Afghanistan abgezogen hatten. Seitdem hat sich die Situation auf der Erde verschlechtert.

Quelle: Die Welt / Vivian Kruger

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