149 Tote und viele Verletzte bei Halloween-Feiern in Seoul – Deutschland und Weltweit

Die Zahl der Todesopfer der Halloween-Tragödie in der Metropole Seoul hat 149 erreicht. Die Feuerwehr machte die Ankündigung, berichteten südkoreanische Sender. Bei einem Massenunfall in einem belebten Ausgehviertel der südkoreanischen Hauptstadt sind mindestens 76 Menschen verletzt worden. Die Maut könnte steigen, da viele schwer verletzt werden. Zuvor wurden 150 Menschen verletzt.

Berichten zufolge waren die meisten Jugendlichen betroffen. Die Leichen wurden am Morgen in die Sporthalle gebracht, wo sie von Angehörigen identifiziert wurden.

Gedränge in der schmalen Gasse

Die Tragödie ereignete sich im überfüllten Ausgehviertel Itaewon, als Menschen in eine schmale Seitenstraße strömten. Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst unklar. Laut Yonhap gab es Gerüchte über einen Ansturm.

Augenzeugen zufolge waren die Straßen rund um die Unfallstelle so überfüllt, dass Rettungskräfte Schwierigkeiten hatten, sich durch die Menge zu schlagen. Online-Videos, die in sozialen Medien kursieren, zeigen Dutzende Menschen, die in blauen Plastikplanen am Straßenrand liegen. Insgesamt versuchten die Rettungsdienste laut Yonhap, mehr als 50 Menschen wiederzubeleben. Demnach waren insgesamt 142 Rettungsfahrzeuge im Einsatz.

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Mehr als 100.000 Menschen im Distrikt Itaewon

Das alljährliche Halloween-Festival ist eine der größten öffentlichen Feierlichkeiten in Seoul. In diesem Jahr fand die Veranstaltung statt, nachdem die Corona-Maßnahmen weitgehend gelockert wurden. Medienberichten zufolge demonstrierten mehr als 100.000 Menschen im Stadtteil Itaewon, die meisten von ihnen in Halloween-Kostümen. Eine Frau schrieb auf ihrem Instagram-Account: „Etawan ist jedes Jahr so ​​voll, aber dieses Jahr war einfach verrückt.“

Präsident Yoon Suk-yeol hielt am Sonntagabend eine Dringlichkeitssitzung ab. Zuvor hatte er angeordnet, mehr Einsatzkräfte in die Gegend zu schicken und Krankenhausbetten vorzubereiten. Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, der derzeit auf Europareise ist, hat laut Yonhap alle geplanten Treffen abgesagt und eine sofortige Rückkehr angekündigt. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

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Bundeskanzler Scholz war erschüttert

Bundeskanzler Olaf Scholz sprach den Hinterbliebenen und Opfern sein Beileid aus. „Wir sind zutiefst erschüttert über die tragischen Ereignisse in Seoul“, sagte der SPD-Politiker auf Twitter. „Unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern und ihren Familien. Es ist ein trauriger Tag für Südkorea. Deutschland steht zu ihnen.“

EU-Ratspräsident Charles Michel zeigte sich schockiert über die tödlichen Halloween-Feierlichkeiten. Belgien schrieb am Samstag auf Twitter, dass sein tiefstes Mitgefühl den Familien und Freunden der Opfer dieses schrecklichen Unfalls gilt. Er wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. “Die Europäische Union steht Ihnen solidarisch zur Seite.” Ähnlich äußerte sich auch die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola. Sie war schockiert über die Nachricht aus Seoul, der Hauptstadt Südkoreas. “Meine Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Toten und Verletzten.”

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© dpa-infocom, dpa:221029-99-311018/12



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